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Am 03.12.2016 war es nun soweit. Nach allen Bemühungen richteten wir gemeinsam mit unserer Männermannschaft als Gastgeber das diesjährige Bezirkspokalfinale in der Schützenplatzhalle in Bautzen aus.
Zu Gast hatten wir die Damenmannschaften des SV Crostau und des CVJM Görlitz. Da bei uns Damen nur 3 Mannschaften im Finale standen, spielten wir nach dem System jeder gegen jeden. Zunächst mussten wir gegen die Damen des SV Crostau ran. Gegen diese mussten wir vor kurzen eine Niederlage in der Bezirksliga einstecken. Im Bezirkspokalfinale wollten wir es natürlich besser machen und ihnen zeigen, dass man mit uns als Gegner rechnen muss.
Nach einem sehr spannenden ersten Satz, den wir durch großen Kampfgeist knapp mit 25:23 beenden konnten, kam im zweiten Satz leider für uns der Einbruch. Nichts wollte mehr gelingen, die Bälle flogen uns regelrecht um die Ohren. Auch die Anfeuerungsrufe unserer Männermannschaft halfen nicht so recht. Den Satz mussten wir mit dem für uns schlechtesten Satzverhältnis von 9:25 abgeben. Dies hieß dann natürlich mal wieder für uns – Tiebreak.
Auch hier gerieten wir zunächst in einen kleinen Rückstand, jedoch nicht so groß wie im zweiten Satz. Wir kämpften um jeden Punkt, um den Anschluss nicht zu verlieren und den Satz doch noch umdrehen zu können. Punkt für Punkt kamen wir immer mehr in unser Spiel und es blinzelte ein kleiner Funke auf, der uns auf einen Sieg hoffen ließ. Doch zum Ende des Satzes kam dann etwas Unerwartetes, mit dem niemand gerechnet hat, wir hatten leider einen ärgerlichen Wechselfehler. Dieser verhalf dann wiederum dazu dass wir den Satz mit 12:15 verloren. Aus der Traum vom Bezirkspokal.
Auch wenn wir im zweiten Spiel des Tages gegen die Damen des CVJM Görlitz mit 2:1 (23:25; 25:23 und 15:7) gewinnen konnten, war und klar, dass wir keine Chance mehr auf den Sieg hatten. Denn im dritten Spiel des Tages machten die Damen des SV Crostau ihren Bezirkspokalsieg mit dem 2:0 gegen die Damen des CVJM Görlitz perfekt.
Für uns hieß dies leider nur 2. Platz. Aber für uns ist das auch schon eine beachtliche Leistung, in Anbetracht der Tatsache, dass wir in den Jahren zuvor nicht einmal das Finale erreichen konnten. Also trotz allem ein kleiner Grund zur Freude, wenn auch mit einem kleinen weinenden Auge.
Es spielten Franzi (K) im Zuspiel, Annett und Anne G. auf Außen, Angi auf Diagonal, Anne K. und Dunja auf Mitte sowie Jana als Libera{jcomments on}